Buchveröffentlichung

Bibliographische Angaben

KERSTIN PETERMANN

Verbale und nonverbale Vagheit in englisch- und deutschsprachigen Interviews

Forum für Fachsprachen-Forschung, Band 118

Berlin 2014, 418 Seiten
ISBN: 978-3-7329-0061-9

Cover_Vagheit in Interviews

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Zum Inhalt

In Interviews wird – vor allem von Politikern – oft „um den heißen Brei herum geredet“. Welche Gründe gibt es für diese Vagheit in der Sprache und in der inhaltlichen Aussage? Auf welchen Ebenen der Kommunikation liegt die Vagheit in den Fragen und Antworten eines Interviews? Und welche Strategien verfolgen die Interviewpartner damit?

Kerstin Petermann hat deutsch- und englischsprachige Interviews mit Gesprächspartnern aus Politik, Kultur und Gesellschaft untersucht. Im Ergebnis Ihrer Studie formuliert sie Aussagen zu Semantik und Syntax in den Interviews sowie wertvolle Hinweise für die journalistische Arbeit.

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Kerstin Petermann

“May I ask you a question?” Illokutionäre Akte und die Sprechakttheorie in Interviews

Angewandte Linguistik aus interdisziplinärer Sicht, Band 22

Hamburg 2008, 194 Seiten,
ISBN 978-3-8300-3675-3

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Inhalt

Rudi Völler hat es eindrucksvoll gezeigt als er bei Waldemar Hartmann aus der Haut gefahren ist: Das Interview verbindet Emotion und Information, prominente Persönlichkeiten und Medium.

In keiner anderen journalistischen Darstellungsform zeigt sich so authentisch, wie der Journalist Informationen erhält oder sie dem Gesprächspartner eben gerade nicht entlocken kann. Das Interview ist somit eine Darstellungsform, die einerseits für die Medien wichtig ist und andererseits für die Linguistik interessant: Für die Medien ist die Wirkung entscheidend, die Interviews durch ihre Authentizität erzielen und für die Linguistik bieten Interviews den Vorteil, dass sie zeigen, wie mit Sprache “gearbeitet” wird und Sprache gezielt eingesetzt wird – sowohl vom Interviewer als auch vom Interviewten. Daher ist in dem Buch der interdisziplinäre Ansatz besonders wichtig, Interviews aus linguistischer Sicht zu untersuchen.

Erst durch die richtigen Fragestellungen erhält ein Interview den Unterhaltungs- und Informationswert, die es zu einem guten und interessanten Interview machen. Wie aber muss der Journalist die Fragen formulieren, damit der Gesprächspartner interessant erzählt oder die Antwort auf eine unbequeme Frage geschickt umgeht?

Diese Fragen sollte die Linguistik am besten beantworten können, denn sie untersucht das Sprachsystem und beschreibt, wie es funktioniert. Daher muss mit Hilfe der Linguistik untersucht werden, warum Gesprächspartner auf manche Fragen sehr umfassend antworten, auf andere wiederum sehr knapp; warum Gesprächspartner auf manche Fragen gereizt reagieren und auf andere bereitwillig antworten.

Das Buch gibt Antworten auf diese Fragen, indem es Interviews untersucht und dabei eine Einteilung von Fragetypen vorschlägt. Dabei gibt es Journalisten Hinweise, wie beim Gesprächspartner mit bestimmten Frageformulierungen gezielt Reaktionen hervorgerufen werden können.

Entscheidend ist bei der Untersuchung der linguistische Ansatz: Die Fragetypen werden aufgrund der Sprechakttheorie entwickelt. Dabei werden die Ansätze von J. L. Austin und J. R. Searle wieder aufgenommen, aber grundlegend weiter entwickelt, so dass am Ende eine neue Einteilung von Sprechakten steht.

In dem Bucht stehen also zwei wesentliche Aspekte im Vordergrund:

1. das Interview, seine Rolle in der Journalistik und die Durchführung von Interviews

2. die Sprechakttheorie und die Bedeutung von Äußerungen.

Beide Aspekte werden in einer Zusammenfassung und Auswertung der Untersuchung zusammengebracht. Die Ergebnisse der Untersuchung werden dabei nicht nur zusammengefasst, sondern durch umfangreiche und vielfältige Tabellen und Grafiken veranschaulicht.

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KERSTIN PETERMANN

“Das Medium macht das Interview. Wie das Veröffentlichungsmedium den Aufbau und die Struktur des journalistischen Interviews bestimmt”

in

Fachstile – systematische Ortung einer interdisziplinären Kategorie

Berlin 2014, 18 Seiten,
ISBN 978-3-7329-0105-0 

Einbandbild blau orange

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