Die Einstiegsfrage

Die Einstiegsfrage

Und dann geht’s los, oder was?
Ja, aber nicht gleich mit der ersten Frage.

Ganz am Anfang kommt erst einmal:

  • eine nette Begrüßung,
  • ein ebenso nettes: “Was wollt Ihr trinken?”,
  • ein wenig Plauderei zum Aufwärmen (z.B. vorstellen des Ortes, wenn die Band ihn noch nicht kennt, Frage nach der aktuellen Tour… – dabei können sich alle kurz beschnuppern und wir können das Aufnahmegerät richtig auspegeln),
  • wenn das Aufnahmegerät an ist, fürs Protokoll sagen, dass die Aufnahme läuft,
  • eine Vorstellung des Interviewkonzepts (Warum und für wen soll das Interview geführt werden – also das, was die Band eigentlich aus der Anfrage schon wissen sollte, zur Erinnerung wiederholen),
  • der Übergang zwischen Aufwärmen und Interview muss nicht allzu groß sein, wir können auch beiläufig sagen, dass wir ins Interview übergehen – in jedem Fall sollte der Band aber schon klar sein, dass wir sie mit den folgenden Äußerungen zitieren können (Dazu mehr im Kapitel Autorisierung),

Und dann kommt die Frage, die wir als Einstieg vorgesehen haben. Sie sollte:

  • die Band nicht überfordern, d.h. leicht und intuitiv zu beantworten sein und zum Erzählen einladen,
  • vor allem für kürzere Gespräche nicht zu allgemein sein – geplaudert haben wir ja am Anfang schon
  • gerne witzig sein – natürlich,
  • die Band aber auch das Publikum in das Thema des Interviews einführen.

Literatur:

Britten, Uwe (2002): Interviews planen, durchführen, verschriftlichen. Bamberg: Palette Verlag, Seite 23
Friedrichs, Jürgen / Schwinges, Ulrich (2005²): Das journalistische Interview.Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, Seite 59
Müller-Dofel, Mario (2009): Interviews führen – Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. Berlin: Econ, Seite 143

 

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