Interviewvorstellung #8: Joan Armatrading in der taz.

Bach berührt Menschen seit Jahrhunderten. Gleichzeitig sind seine Kompositionen sehr komplizierte, mathematisch durchdachte Gebilde.

Für mich ist Bach – ein freier Geist. Ich sehe ihn nicht als Mathematiker, sondern als jemanden, der an seinem Instrument sitzt und denkt: Ich will etwas in Gang setzen mit meiner Musik. Ich sehe Bach, wie er die Augen fast schließt und denkt: Ich werde jetzt meine Hand auf diese Töne legen und mal sehen, was passiert. Seine Musik ist unglaublich bewegend!

Beim Thema Bach geht eine Tür auf, die die Begeisterungsfähigkeit von Joan Armatrading zeigt und die auch zeigt, dass ihr das Gespräch Spaß macht. Mit Bach hat Gaby Sohl ein Thema aufgemacht, das für die Interviewpartnerin sehr passend ist. Es ist auch eine der wesentlichen Aufgabe des Interviewenden, so ein Thema zu finden und damit die Interviewten zu einem angeregten Gespräch zu bewegen.[2]

Deswegen ist es sehr schön, dass Gaby Sohl kurz bei dem Thema bleibt und es dann für eine Überleitung zum Thema Spiritualität nutzt.

Nicht, dass das Thema ein Allheilmittel und Patentrezept wäre. Aber die Überleitung zeigt sehr schön, wie ein Thema auf einmal funktionieren kann und einmal wieder nicht ganz so. Es kommt auf die Herangehensweise an:

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