Jessica Einaudi – “Black and Gold”

Jessica Einaudi – “Black and Gold”

21.09.2018, K7/ Indigo / Solaris Empire

Album Cover Portrait con Jessica Einaudi

 

 

 

“Nothing else matters… I just wanna see the sunlight”.

Die Schönheit des Momentes ist ihre Stärke, wenn Jessica Einaudi diese Zeile mit sanfter Sehnsucht singt.
Wie Skizzen mit dem Versprechen, dass da noch mehr kommen kann, oder dass man sie beim Hören doch bitte mit den eigenen Gedanken vervollständigen möge, kommen die zehn Lieder auf “Gold and Black” daher. Nicht, weil sie unfertig wären, sondern intim und auf das Wesentliche reduziert. Zu einsamer Klavierbegleitung und einfachen Casio-Beats sing Jessica Einaudi mit dunkler Stimme und manchmal extra langgezogen. Und was sie singt, sind keine Geschichten, sondern Szenen:

“I do remember fading into your darkness”

Stellen Sie sich bitte vor, Sie würden alleine im Abend-dunklen Zimmer mit ein paar Klavierakkorden sitzen und gedankenverloren vor sich hin summen, was vom Tage übrig blieb. Viele Zeilen würden so oder so ähnlich beginnen: “I feel like I could…”, “I remember when you…”, “I just wanna…”, ruhig und ohne künstliches Drama gesungen.

„Black and gold“ ist Jessica Einaudis zweites Album, nach ihrem Debüt “Melt” aus dem Jahr 2014.


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