Thom And The Wolves

Thom And The Wolves  – The gold in everything

Cover Straßenansicht BerlinThomas Bewernick verkörpert die geballte Musiker-Romantik: Er bringt sich selbst das Gitarrespielen bei. Später folgt er den Befehlen seines Herzens und reist als Straßenmusiker durch die Welt. Sein Debütalbum atmet die Ein-Mann-und-seine-Gitarre-Romantik in jeder Note und jedem Akkord. Die Texte erzählen vom Du versus Ich, von Beziehungen, Freundschaft und anderen Zwischenmenschlichkeiten. Die Folk-Akkorde der Gitarre ordnen sich dem erzählenden Gesang von Thomas Bewernick unter. Die Lieder kommen daher wie gesungene Tagebucheinträge, die in einer flüchtigen und unbeständigen Zeit dafür sorgen sollen, dass wenigsten die eigenen Gedanken und Erinnerungen bleiben.
Als Musiker nennt er sich Thom And The Wolves. Mag sein, dass er, als sich allein durchschlagender Musiker, gegen solche Wölfe kämpfen musste. Kann aber auch sein, dass er, als lonesome Straßenmusikant, sich mit den einzigen Geschöpfen, die ihn zuverlässig begleiteten, angefreundet hat. In jedem Fall schwingt im Wolf das Symbol des Kampfes mit, ob nun gegen die Feinde oder die Einsamkeit.

Thom rennt durch die StraßeDer Kampf ist ein leiser, innerer Kampf, der sich auf „The Gold in everything“ in ruhigen Liedern Bahn bricht. Es ist das Debüt des Berliner Thomas Bewernick. Es ist ein introvertiertes Folkalbum mit persönlichen Geschichten aber ohne Ironie, Bruch oder Überraschung.
Es wird heute, am 9. Februar, bei Solaris Empire veröffentlicht.


 

Brother Grimmm im Black Label Club

Brother Grimm – Ein Fest in Moll.

Ein Fest in Moll und Blue-Notes möchte ich Euch heute ans Herz legen. Dennis “Brother” Grimm spielt heute im Black Label Club. In das Pub passt der Berliner mit seinem düsteren Blues-Pop hervorragend hinein. Düster-knarzend sind die Songs und introvertiert die Texte. Es wird ein Konzert zum hinsetzen und aufmerksam zuhören. Zuhören, wenn Brother Grimm die Geschichten seines zweiten Albums ‘Home today, gone tomorrow’ erzählt. Der Name des Albums passt ebenso wie die Assoziation des Familiennamens mit den düsteren Märchen der Grimms. Die Lieder erzählen vom Nicht-Ankommen, Keine-Ruhe-Finden und vom Unbehagen gegenüber der Welt. Und das ganze in dunklen, bedrückendem Moll und Blues. 

Es wird ein beklemmend schönes Konzert werden.

Ort: Black Label Club, Wolfgang-Heinze-Strasse 38, 04277 Leipzig
Datum: 25.1.2018
Eintritt: frei