Soybomb – Plastic Festival

Soybomb

Cover Soybomb Hund im HinterhofWer hats erfunden? Die Schweizer… Na gut, das wäre dann vielleicht ein wenig viel der Ehre. Das Gitarrenpop-Genre haben die drei Zürcher Soybomb nicht (neu) erfunden. Auch nicht den Postrock, den Garage-Rock oder den Synthpop nicht. Aber auf ihrer Debüt-EP Plastic Festival fügen sie alle zu einem sehr spannenden Mix zusammen. Wo “Part of me is you” noch ein wenig zu sehr nach jungenhaft-kitschigen Liebeslied klingt, schreit “Plastic Festival”: “Hier nimm mich als Sommer-Festival-Hit für die Dancefloor-Kids”. Der Song hat einem Refrain, für den Mando Diao oder The Kills killen würden: Garagen-Rock-Riffs zum Claim eines jeden Sommers -


“These are the most valuable days of our lives”. 

Und dann kommen noch “Tried to warn you“ und “Go and get healed” um die Ecke und lässt das Trio noch mal mindestens 10 Jahre altern. Synthiesounds-Pop, der sich dem Moment verschreibt und Augenblicke einfriert, auf dass man sich in ihnen verliere. Keine Spur mehr von Ironie und Überschwang. Zuerst… am Ende dann brechen die Gitarren über die Songs herein. Eine kleine Wundertüte sind Soybomb. Da könnte noch mehr kommen. In der Schweiz sind die ersten Lobeshymnen der Kritikerinnen und des Publikums schon gesungen. Sicher nicht nur wegen ihres Gitarristen Beda Mächler, der als Singer-Songwriter auch solo unterwegs ist. 


  • Interview mit Gitarrist Beda Mächler – eine kleine Vorstellung.

 

Die EP auf Youtube

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