Interviewvorstellung #37: Käptn Peng bei Deutschlandradio Corso

Hat sie das noch nie jemand gefragt?

Na das fängt ja gut an. Anja Buchmann wandelt auf recht dünnem Eis, aber das sehr souverän und gekonnt. Dünn ist das Eis deshalb, weil sie Robert Gwisdek aka Käptn Peng im Interview bei Corso nach der Bedeutung seiner Texte fragt. Und es gehört schon ein wenig Mut oder guter Glauben dazu, danach zu fragen, wer oder was das Peng ist.

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Interviewtipp: Sookee bei Corso im Deutschlandfunk

Vor einigen Tagen, am 17.3., ist das aktuelle Album von Sookee erschienen: „Mortem & Makeup“. Sookee gibt in den Liedern Begriffen wie „Schrank“ und „Hüpfburg“ eine politische Bedeutung. Ich finde hervorragend, mit welcher geradlinigen Haltung und Selbstverständlichkeit sie so politische Musik macht.
Es scheint fast ein Frevel, mit ihr nicht über die Texte und ihre Aussagen zu sprechen. Ein sehr gutes Gespräch ist das Interview bei Corso im Deutschlandfunk. Christoph Reimann fragt und sagt nicht einfach nur: „Was bedeutet das…“ und „Wollen Sie damit sagen, dass….“. Er findet weitergehende Fragen zur Position der Rapperin, wie zum Beispiel, dass sie eventuell bei ausgesprochen links-queeren Veranstaltungen eher „preaching to the converted“ betreiben könnte, als wirklich diskutieren. Das gibt Sookee die Gelegenheit, sehr elegant den Deutschlandfunk, bei dem sie eben spricht, als bestes Gegenbeispiel zu nennen.
Spannend ist das Gespräch über die Texte aber auch, weil hinter ihnen Theorien und Konzepte stehen, die Sookee inspiriert haben, und so macht das Interview auch deutlich, wie bewusst sie als Künstlerin ist.