2016 vs. 2015 und den Rest der Vergangenheit

Listen 2015 und 2016

“Und wie war Dein Jahr so?”

“Warte mal, ich muss erst mal schauen, was ich so gemacht habe… Ach ja Musik gehört”
Hier die liebsten Alben, die ich rezensieren durfte:

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Interviews über Interviews Band 2 – Ist da

Interviews über Interviews geht in die 2. Runde.

InhaltsverzeichnisVor genau einem Jahr konnte ich Euch einen ersten Schwung Interviews über Interviews präsentieren. Jetzt liegt ein Jahr weiterer wunderbarer Gespräche und Treffen hinter mir. Das Ergebnis gibt es in Band 2. Das Buch kann in der ersten Woche nach Erscheinen kostenlos und danach für 4,49€ herunter geladen werden.
Hier noch ein kurzer Blick ins Inhaltsverzeichnis.

In den kommenden Tagen gibt es hier einige tragende Zitate.
Eines könnte zum Beispiel das folgende von Björn Sonnenberg von Locas in Love sein:

“Der PR-Profi sieht in einem Interview eine Möglichkeit, sein neuestes Produkt anzupreisen. Das tun wir heute bei dem Gespräch nicht.

Wir versuchen nicht, die knalligsten Sätze unterzubringen, die uns helfen, mehr CDs oder Konzertkarten zu verkaufen. Du bist ebenfalls erstmal ergebnisoffen und überlegst nicht schon beim Gespräch: Was sind die knalligen Slogans, mit denen Du Deinem Redakteur das Interview als besonders originell verkaufen kannst?”

 


Das Buch gibt hier:
amazon
iBooks

 

 

Neue Rezensionen

Locas in Love, Crushed Beaks, Ricked Wicky, Love A und A Seated Craft

Es ist mal wieder Zeit für ein, zwei Rezensionen und eine kleine Rückschau.

Was habe ich in letzter Zeit so Gutes gehört:

Locas in Love mit Use Your Illusion 1+4 (nachzulesen in der intro)
Nadelstiche mit der Gitarre auf Doppelalbum-Länge

Crushed Beaks mit Scatter (nachzulesen auf Plattentests.de)
Power + Pop vereinigen sich zum… Shoegaze

Ricked Wicky mit I Sell The Circus (nachzulesen auf Plattentests.de)
Kleine Momente für die große Bühne

und dann freue ich mich auf

Love A mit Jagd und Hund
A Seated Craft mit Of Birds

 

Interview mit Elton John

Im (noch) aktuellen Zeit-Magazin vom 12.04. ist ein mehrseitiges Interview mit Elton John abgedruckt.
Nun kann man mit Elton John auch durchaus über Vieles reden und mehrere Seiten füllen. Und so ist das Interview angelegt: Eine Retrospektive – ein Rückblick auf fast ein halbes Jahrhundert Musikkarriere in ca. einstündigen Interview. Es liest sich sehr gut und ist unterhaltsam. Es zeigt Elton John beim Versuch, ein normaler Vater zu sein und sich auf das Normalitätslevel seiner Fans zu stellen. Das ist das Beste an dem Interview, das Thema eher zweitrangig. Dieses Übermaß an Inhalt, das es eröffnet, kann nur ein Aufhänger für ein Gespräch sein, aber kaum ein Leitfaden für das Interview. Es müsste viel enger gefasst sein, um ein Interview zum Thema daraus zu machen. So ist es ein Interview zur Person – ein sehr schönes. Fast schon portraitierend zeigt es Elton John nämlich auch noch als sehr routinierten und gelassenen Antworter. Nicht umsonst lässt er seinen Sohn nicht ganz aussperren. Nicht umsonst lässt er sich zu Fragen zu seiner Partnerschaft nicht aus dem Konzept bringen, sondern antwortet genau an der Grenze, die Einblick in sein Privatleben gewährt aber nicht unbedacht ausplaudert.

Für den Künstler ist diese Interview-Routine vielleicht unerlässlich, auf jeden Fall sehr komfortabel. Um sie zu bekommen, ist auch keine jahrelange Medienerfahrung notwendig. Manchmal reicht schon eine Strecke von Interviews zum aktuellen Album, um auf wiederkehrende Fragen klar antworten zu können. Das hatten mir Locas in Love übrigens im Interview erklärt. Mit Tim Neuhaus und seinem Support ByeBye habe ich vergangenen Montag in einem weiteren Interview über Interviews über diese Routine gesprochen.

Ich hatte diese Woche noch einmal Gelegenheit, die Routine im Interview als Thema aufzugreifen: Mit Die Heiterkeit, die ich am Mittwoch getroffen habe.

Gerne habe ich mit ihnen diskutiert, ob die Routine nur für die Bands von Vorteil ist oder auch für die Journalistin und wo die Grenze zur bloßen Wiederholung von Antworten ist.

Vortrag zu Interviews über Interviews

Vortrag auf der 24. Jahrestagung des Arbeitskreises Studium populärer Musik

Vom 22. – 24.11. diskutieren wir in Gießen über das “typisch Deutsche” der Popmusik, ob es das überhaupt gibt und wenn, wie es aussieht.
Ich darf auf der Jahrestagung mein Projekt Interviews über Interviews vorstellen, in denen ich mit Bands über Interviews im Musikjournalismus spreche.

Ich packe schon mal die Interviews mit  Klee, Dirk von Lowtzwow, Frank Spilker, Locas in Love, 1000 Robota, Herrenmagazin ein und schmeiße die interessantesten Ergebnisse in eine Powerpoint.

Das Programm sagt folgendes: aspm.ni.lo-net2.de