über

 

 

 

Für den kurzen Überblick

 

 

 

Ich bin Journalistin mit speziellem Blick auf Popkultur – speziell auf die Themen: Popmusik, Comics und Sitcoms.

Besonders gerne bearbeite ich die Themen in Interviewform. Seit 10 Jahren führe ich für verschiedene (Musik)Magazine Interviews mit Bands und anderen interessanten Menschen. Die Begeisterung für die Darstellungsform hat dazu geführt, dass ich mich auch theoretisch mit Interviews und Fragestrategien beschäftige, woraus ein Buch zur Interviewführung sowie das Thema meiner Dissertation entstanden ist.

Kontaktieren Sie mich gerne.

Ein Interview mit peterfrau                                Buchveröffentlichung

Wie könnte sich eine Journalistin mit dem Schwerpunkt Interviewführung besser vorstellen als mit einem Interview? Deswegen antwortet peterfrau hier auf Fragen, die ihr so niemand gestellt hat.

 

peterfrau, Du bist Pop-Journalistin? Was ist Deine früheste Erinnerung mit Pop?

Sie spielt definitiv im Kinderzimmer: auf dem Tennisschläger EAV nachspielen + Lieder aus dem Radio aufnehmen. Die Tapes habe ich noch. Von The Cure, über Münchener Freiheit bis zu Alice Cooper und Pet Shop Boys ist da fast alles drauf.

Wie hast Du den Pop vom Kinder- ins Arbeitszimmer geholt?

Naja, die Einrichtung ist noch dieselbe. Und ansonsten, wie wohl alle anderen Musikjournalistinnen auch: Mit den 3 L: Liebe, Lust und Leidenschaft. Ich hab einfach nie aufgehört, Musik zu hören, sondern irgendwann angefangen, auch darüber zu schreiben; beim Radio, bei verschiedenen Onlinemagazinen und Zeitungen. Ich gehe zu Konzerten, rezensiere CDs und führe Interviews mit Bands. Irgendwann hat mir Bent Saether von Motorpsycho nach einem Konzert gezeigt, wie man eine Saite wechselt, und da wusste ich: Das muss mehr als ein Hobby werden.

Was muss man dafür wissen? Braucht man dafür eine Ausbildung?

Klar, und ich habe die Beste: Ich höre Musik, seit ich 5 bin, spiele Tennisschläger, seit ich 7 bin und mein erstes Musikexpress-Abo hatte ich mit 13.
Und ein paar Jahre später habe ich dann Journalistik und Dolmetschen studiert.

Und wie hat Dir das weitergeholfen? Was hast Du da gelernt?

Zuerst habe ich den Satz gelernt: „Können Sie das bitte an einem Beispiel erklären?“ Sehr hilfreich bei Interviews. Ich habe mein erstes Interview beim Studium geführt und habe seitdem nicht aufgehört, mich dafür zu interessieren.

Inwiefern?

Wenn man viele – wirklich viele – Interviews mit Bands gelesen und einige auch selbst geführt hat, dann hat man gelernt: Es gibt nur einen Satz, den Leute genauso leichtfertig äußern wie „Wir können ja Freunde bleiben“, und der geht so: „Ich weiß, ich sollte Euch nicht nach dem Bandnamen/ Albumtitel fragen, ABER…“.

Spätestens nach dieser Erkenntnis fängt man an, nach Mechanismen zu suchen, Interviews anders zu gestalten und diesen Satz zu vermeiden. Und genau das habe ich getan, im Studium und in der Praxis.

Wie kann mans denn besser machen?

Genau das frage ich grade die Bands selber. Die Ergebnisse und einige der Interviews, wird es hier zu lesen geben.

Ansonsten gibt es hier auch eine Literaturliste mit Empfehlungen und auch immer mal wieder Interviewanalysen von mir.

Dann noch etwas: Ich weiß, ich sollte nicht nach den Namen fragen, aber… Warum denn peterfrau?

Naja, ich bin ne Frau und heiße Petermann. Kurz: Peterfrau. Und kurz ist gut, weil ich wenig Zeit habe und faul bin.

Was machst Du denn mit der Zeit, die Du durch Wortspiele und gendern sparst?

Ich höre, schaue und lese Musik, Sitcoms und Comics ohne Rücksicht auf Qualität und Gesundheit.

Und wenn Du Dich mal entspannen willst?

Na, wenn eine Staffel von Misfits oder Nighty Night nicht Entspannung genug ist. Oder ein Band Leowald oder Fil